HomeThe Work of Byron KatieCoachingsKurse / ElternberatungLern- und Lebenstipps


Lerntipps
Lebenstipps
Familientipps
Formulare
   
 


Hier findest du Tipps, die das Familienklima verbessern und entspannen. Für eine friedliche, achtungsvolle, fröhliche und vertrauensvolle Familienatmosphäre.
______________________________________________________________________________________


Tipp Nr. 4


„Nein“ beinhaltet immer ein „Ja“ zu etwas anderem. So betrachtet ist es der Beginn, nicht das Ende eines Gesprächs.   

Mit diesem Zitat von Inbal Kashtan möchte ich dir eine Anregung und Orientierung für die kommende Zeit mit auf den Weg geben. Vielleicht ist das NEIN grad nicht so aktuell in deiner Familie. Vielleicht aber schon.

Vielleicht ist es nicht ein Kind, welches oft NEIN sagt. Vielleicht bist es du selber? Oder dein Partner, deine Partnerin?

Beobachte in der nächsten Zeit, ob euer Klima eher auf JA oder NEIN geeicht ist. Wenn dir bewusst wird, dass eher NEIN-Klima herrscht, beherzige das obige Zitat. Versuche, die JA's zu finden, die hinter einem Nein stehen.

Sagt dein Kind NEIN, dann versuche mit ihm herauszufinden, wo sein JA liegen mag.
Sagst du oft NEIN, versuche dein JA zu finden.

Oder wage einen Versuch, der dich vielleicht noch etwas mehr herausfordert: sprich zuerst immer ein JA aus und suche dann, eine positive Antwort zu finden, nachdem dein JA schon im Raum steht.

Lass dich überraschen, was sich alles so verändert damit.

Eine positive, auf JA-gestellte Zeit wünsche ich euch allen!


12.01.2019
__________________________________________________________________________________
 


Wenn du dich fragst, wie oft bzw. wie lange du deinen Kindern, deinem Mann, deiner Frau, pro Tag ganz direkt in die Augen schaust, auf wie viel Zeit kommst du?

Mir fällt auf, dass wir - wenn Beziehungen vertrauter sind oder geworden sind - uns immer weniger mit direktem Augenkontakt beschenken. Selbst "Befehle" an die Kinder sprechen wir aus und haben den Blick über ihren Köpfen.
Wie oft schaust du deinen Mann, deiner Frau, wirklich und präsent und direkt und weich in die Augen? Manchmal machen wir es noch im Zorn. Aber sonst im Alltag?
Mit der Vertrautheit schleicht sich manchmal Selbstverständlichkeit ein. Und das finde ich heikel. Oder zumindest schade. Oder frustrierend, gerade wenn du deine Kinder ansprichst. Wie oft höre ich, dass Kinder einfach nicht zuhören oder schon gar nicht das machen, um was wir sie gebeten haben.

Beobachte dich doch mal in der nächsten Zeit, wie präsent betrachtest du dein Kind, wenn du es um etwas bittest?  Wenn es dir wirklich ernst ist, dann berühre das Kind, z.B. an den Schultern, und schaue ihm ganz direkt und bewusst - aber weich - in die Augen. Nicht um Macht zu zeigen, schon gar nicht zum Einschüchtern, sondern zum Signalisieren: "Dich, genau dich meine ich."Dieses "Dich, genau dich meine ich" finde ich auch ganz schön mit sehr liebevollem Blick. Zum Beispiel, wenn das Kind am Erwachen ist. Damit das Erste, was das Kind an diesem Tag sieht, ein strahlendes Gesicht ist. Mit der nonverbalen Botschaft: "Dich, genau dich meine ich. Und ich freue mich, dass du da bist."

Oder einfach unter Tags. Das Kind richtig verliebt anschauen und lächeln dazu.
Und über dieses Geschenk freut sich ziemlich sicher auch dein Schatz.

28.09.2018
_____________________________________________________________________________________

Tipp Nr. 2

Für Zeiten, in denen du es mit einem oder mehreren Kindern schwer hast. Es gibt doch Zeiten, da reibts. Es kann soweit kommen, dass wir das betreffende Kind insgeheim ins Pfefferland wünschen. Das passiert wohl allen und doch schämen wir uns dafür.

Wenn du wieder einmal soweit bist, dass du den Zugang zu einem Kind zu verlieren scheinst, dann versuche das "Farben schicken". Unter "Formulare" habe ich dir mit Formular Nr. 2 die Anleitung dazu in einem pdf angehängt.

Und: schicke doch dir auch ab und zu ein bisschen Farbe. Wenns uns Eltern gut geht, dient das dem ganzen Familiensystem.

Viel Erfolg und schöne Farben wünsche ich dir damit.

_____________________________________________________________________________________

Tipp Nr. 1

Magst du ein neues Znacht-Ritual einführen? Es geht so:

In der ersten Runde dürfen alle erzählen, was ihre Freude vom Tag war. Du wirst dieses schöne Phänomen sehen: wenn man über Freudiges nicht nur nachdenkt, sondern darüber erzählen kann, beginnen die Augen zu leuchten und der Mensch zu strahlen.

Danach sagt jedes Familienmitglied je einem anderen, was es an ihm schätzt oder grad heute sehr geschätzt hat. Je nach Alter dürfen die jüngsten vielleicht noch vorallem zuhören, was an ihnen geschätzt wurde. Bitte nur sagen, was für dich ehrlich und echt ist. Aber du wirst immer, immer etwas finden, wenn du den Fokus auf diese Seiten gelegt hast.

 Z.B.
- "Dass du zu dem Mann in der Bäckerei so freundlich warst."
- "Dass du mir beim Abwasch geholfen hast."
- "Dass du am Morgen so gutgelaunt aus dem Bett kamst."
- "Dass du für die Schule an alles selber gedacht hast."
- "Dass du deine Sporttasche selbstständig gepackt / ausgepackt hast."

Grad in Zeiten, in denen wir in "familiären Klimaverspannungen" leben, wirkt dieser Fokuswechsel Wunder. Und ich finde es jeweils auch sehr berührend zu hören, was andere heute an mir gesehen, wahrgenommen und geschätzt haben.

Dir und deinen Lieben wünsche ich viel Nähe und gute Erfahrungen damit.

30.12.2017