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WOCHENFOKUS
WOCHE 43


"Erwartungen sind an sich harmlos, wir dürfen Erwartungen an andere haben. Problematisch wird es erst, wenn wir glauben, die anderen müssten sie erfüllen."









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WOCHENFOKUS WOCHE 42


Was willst du dein Kind in der jetzigen Situation lehren? Dass der Stärkere die Macht hat und gewinnt? Oder Souveränität und Grösse, Grosszügigkeit und lösungsorientiertes Verhalten?


Es ist einer der vielen Irrtümer zu glauben, dass wir dem Kind etwas Kluges zeigen, wenn wir es unterdrücken oder unsere Macht ausspielen.


Kinder lernen hauptsächlich über Vorbilder. Mich selbst als Vorbild überdenken finde ich viel einfacher als jemanden ändern zu wollen.

Mit anderen Worten:


Zeige dem Kind über dein Verhalten, was dir gut tut und welche Werte du wahrhaftig lebst und nicht nur predigst. Lebe deine Werte vor.


Ich habe schon von Absurditäten gehört wie diese: Es wird ein Kind geschlagen, weil es jemanden geschlagen hat. Spürst du, was ich meine?


Mir war es immer sehr wohl, wenn es mir gelang, völlig unkonventionell auf meine Kinder zu reagieren. Vor allem, wenn ich das Gefühl hatte, dass in der Umgebung die Erwartung in der Luft klebt, dass ich jetzt schimpfen werde oder sogar die Hand ausrutschen lassen werde. In solchen Situation habe ich mich lieber ganz dem Kind zugewendet und mit aktivem Zuhören eine Verbindung zu ihm geschaffen. Und mit direktem Augenkontakt, der sagte:  «Wir schaffen das."


Danke, dass du dich von diesem Wochenfokus begleiten lässt!


Herzgruss,

esthi




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WOCHENFOKUS WOCHE 41


«Frage dich immer wieder: Was ist das Schlimmste, was passieren kann?»


Manchmal handeln wir aus unterbewussten Programmen, die uns irgendeine Zukunftsangst einjagen wollen.

Z.B. «Wenn er jetzt schon nicht gute Noten hat, wird er es nie zu etwas bringen». Oder «Wenn sie sich so anzieht, gerät sie auf die schiefe Bahn.»

Es ist erstaunlich, welche abstrusen Ängste uns da steuern können…Wir verhalten uns dann so, als würde dieses befürchtete Ereignis eintreffen, wenn wir nicht JETZT dagegen steuern.

Für das betroffene Kind (oder sonst einen Menschen) ist es verwirrend und nicht verständlich, warum es in diesem Moment nicht darf, was es vor hatte. Unser «Furcht-Nein» ist so diffus, so leer, so verwirrend für das Kind. Es wird dann mit grosser Wahrscheinlichkeit mit Widerstand reagieren. Es liegt spürbar in der Luft, dass unsere Reaktion nichts mit dem Kind zu tun haben kann.

Wenn du den Gedanken «Was ist das Schlimmste, was passieren kann?» einmal wirklich zu Ende denkst, wirst du diese Gedanken finden. Und darüber hinaus gehen und am Schluss entdecken, dass NICHTS wirklich so schlimm sein kann, dass du es nicht aushalten könntest.

Mit «zu Ende denken» meine ich das Gedankenspiel, dass du dich bei jeder Antwort wieder aufs Neue fragst, was das Schlimmste ist, was passieren könnte.

Alles klar?

Eine schöne Ent-deckungsreise (ent- und aufdecken, welch Gedanken da noch herumgeistern….) wünsche ich dir von Herzen,

esthi


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WOCHENFOKUS WOCHE 40


"Sich voller Vertrauen im Lebensfluss treiben zu lassen, ist spannend, abwechslungsreich, mitunter auch sehr lustig, und: Es braucht viel weniger Energie als der aussichtslose Kampf gegen die Lebensströme."


Manchmal kämpfen wir, wollen verändern und wundern uns, warum wir so müde sind. Kämpfen gegen etwas oder Widerstände gegen etwas rauben S O V I E L Kraft, die dann im Alltag fehlt.

Wir möchten das Leben und die Menschen im Umfeld "im Griff" haben und bestimmen können, was sie tun oder nicht tun sollen. Oder wie sie zu sein haben und wie nicht.

Manchmal beissen wir uns richtig in Kleinigkeiten fest und verlieren den Blick für das GrosseGanze.

Dabei würde es viel einfacher gehen: Loslassen und sich treiben lassen, wundrig und neugierig, was wohl als nächstes kommen mag.

Versuche einmal in die Beobachterposition zu gehen. Von dort aus zu realisieren, dass du deinen Kindern eigentlich nur zur Verfügung stehen musst und sie bei Bedarf unterstützen kannst. Aber du musst/kannst nicht ihr Leben leben!

Was für eine Erleichterung!

Du kannst dich also deinem Leben zuwenden und dein Leben leben. So seid ihr verschiedene Menschen, die auf verschiedenen Wegen unterwegs sind, die einen schon etwas länger im Leben, die anderen kürzer. Die Wege laufen ein schönes Stück nebeneinander. Und doch bleibt jeder auf seinem Weg unterwegs. So bleibt mehr Energie, mehr Kraft - und zwar für jeden! 


Herzgruss

esthi    



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KW 2020/39


                  Manchmal unterstützen wir das Kind, oder trösten es, weil wir es «gut meinen». Wenn du wahrnimmst, dass du es «gut meinst» mit deinen Handlungen, dann schaue bitte ganz ehrlich – und in aller Liebe und Freundschaft – mit wem du es in diesem Augenblick wirklich gut meinst. Könnte es sein, dass du diese Person bist, mit der du es – ganz tief innen – gut meinst?  



Verurteile dich nicht deswegen. Nimm es einfach wahr und werde so immer ehrlicher mit dir selber und auch wahrhaftiger. Dann wirst du es immer weniger brauchen, auf diese Art etwas für dich zu erreichen.

Was das sein kann? Vielleicht ist es schmerzhaft für dich, deine Kinder leiden zu sehen. Oder du bist ungeduldig, wenn sie dir nicht sagen wollen, was sie beschäftigt. Solche alltäglichen Dinge.

Wenn du erkennst, dass du das Leiden deiner Kinder wegmachen möchtest, damit es dir gut geht, dann richte den Fokus auf dich. Was brauchst du jetzt, was DU dir geben kannst? Vielleicht musst du mit einer erwachsenen Person/Freundin darüber reden können?

Vielleicht kann dir dieses "Mantra" helfen: Wenn ich auch nur einen minimen Funken Mitleid mit meinen Kindern spüre, denke ich folgende 2 Sätze:


"ICH TRAUE DIR ZU, DASS DU ALLES BEI UND IN DIR HAST, WAS DU IN DEINEM LEBEN BRAUCHST. UND ICH TRAUE MIR DEINE GEFÜHLE ZU."


So kann ich mich wieder in meinen inneren Garten nehmen und von dort aus kraftvoll zur Verfügung stehen. Aber erst dann, wenn es auch gewünscht wird.


Viel Freude beim Erkennen und Ausprobieren,

Herzgruss,

esthi


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Wochenfokus Woche 38:

Der hauptsächliche Unterschied zwischen Loben und Anerkennen:

Loben ist ein Lenken mit der Erwartung, dass das Kind ein erwünschtes Verhalten wiederholt.


Anerkennung ist ein Danke, eine Wertschätzung, ein Geschenk an das Kind – ohne Erwartung.


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Wochenfokus Woche 37:


"Frage dich:

Was ist JETZT gut für unsere Bindung? Wie kann ich meinem Kind JETZT die Hand reichen?"
(Statt: was erwarten jetzt andere von mir?)


Schöne Erfahrungen wünsche ich dir damit,

Herzgruss

esthi




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Wochefokus Woche 36


„Frage dein Kind wieder einmal, an was es merkt, dass du es liebst.“


Wir gehen davon aus, dass unsere Liebsten schon wissen, dass wir sie lieben. Doch sehen wir in die Köpfe und Herzen von ihnen? Eben nicht.

Beide Seiten reagieren mit Interpretationen auf alles, was sie/wir erleben. So kann z.B. aus einem unterlassenen Kompliment, einem "falschen" Blick zur falschen Zeit usw. plötzlich der Gedanken "Mom liebt mich nicht" keimen.

Jeder nimmt Liebe anders wahr.


Lass uns nicht dem Irrtum erliegen, dass unsere Kinder und Partner wissen, dass wir sie lieben. Erkundige dich von Zeit zu Zeit, an was an sie deine Liebe wirklich wahrnehmen und erkennen können.

Falls die Chemie grad nicht so toll wäre für solche Gespräche, kannst du ja ein kleines Geschenk und einen "Liebesbrief" aufs Kopfkissen legen...

Liebe will genährt und gepflegt sein.


Und wie schön, dass die Liebe ja in dir drin ist, wenn du liebst. "Ich liebe dich" heisst ja auch, "Ich fühle das Gefühl der Liebe in mir".

Mit "Lieben" kannst du also nichts verlieren. Ausser, du würdest Liebe falsch verstehen und sie als Währung benützen. Doch dazu ein anderes Mal.

Ich wünsche dir eine ganz liebevolle Woche mit deiner Familie, am meisten aber mit dir selbst!


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Wochenfokus Woche 35


“Wenn es dir gut geht, geht es dem ganzen System gut.”


Bitte nimm dich und deine Bedürfnisse diese Woche besonders ernst. Sieh es als gute Investition an, wenn du etwas machst, das dir gut tut.

Gerade Mütter sind manchmal etwas anfällig dafür, sich aus den Augen zu verlieren. Dabei ist niemandem gedient, wenn Mama ausgelaugt oder unzufrieden ist. Nach meinem Empfinden sind meist Mütter die emotionalen Säulen im Familien-Mobilée. Wenn sie wanken, wankt das ganze Familiensystem.

Also: Was tut dir so richtig gut? Was stärkt dich? Was hilft dir, im Gleichgewicht zu sein? Wie kannst du dich gut erholen? Was macht dir so richtig, richtig Spass?

Du bist dein bestes Pferd im Stall! Also, schau gut zu dir.
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Wochenfokus Woche 34



"Höre deinem Kind, deinen Kindern, ganz gut und präsent zu."


Lege deinen Fokus in dieser Woche aufs Zuhören. Versuche, weniger zu sagen und einfach viel mehr zu hören.






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Wochenfokus Woche 33:


Wenn Kindern der Eindruck vermittelt wird, dass sie authentisch sein dürfen, finden sie oft selber eine Lösung für ihr Problem und schliessen mit der Realität Frieden. Wenn die Gefühle von Kindern dagegen negiert und abgelehnt werden, sind sie oft nicht in der Lage, ihre Probleme zu lösen.

(Naomi Aldort)



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Wochenfokus Woche 32:


Frage dich bei ungewohnten Schwierigkeiten oder Spannungen:Befindet sich jemand von uns in einem Übergang?



Manchmal scheint wie ein Spuk über einem Familienmitglied zu liegen. Sie/er ist schlecht gelaunt, aggressiv, verschlossen, traurig, durch den Wind, einfach anders als wir es von ihr/ihm kennen.

Übergänge sind wahrlich magische Zeiten!

Bitte frage dich dann, ob sie/er sich vielleicht in einem Übergang befindet?

“Übergang = Es ist nicht mehr so, wie es war und ist noch nicht, wie es sein wird.”


Das kann sein: “Persönlichkeitswechsel” z.B. von Kind zu Jugendlichem, von Kleinkind zu KindergärtnerIn, von SchülerIn zu StudentIn oder Azubi. Oder jetzt: Schulwechsel, Klassenwechsel, Wohnortwechsel... es gibt SO VIELE ÜBERGÄNGE im Leben. Und jeder kann uns vorübergehend verunsichern, irritieren, uns den vertrauten Boden nehmen.

Auch im Erwachsenenleben gibt es grosse Übergänge: von Frau zu Mutter, von Mann zu Vater; Stellenwechsel, Berufswechsel, neue Ausbildungen usw.

Wenn du gerade in den nächsten Wochen so eine magische Zeit, eine Spannung in der Luft feststellst, dann bitte ich dich, Ausschau zu halten, ob ein Wechsel ansteht. Gerade jetzt in der Sommerferienzeit ist eine “Zwischenzeit” für viele junge Menschen. Nach dem Sommer ist im Leben eines Schulkindes immer etwas anders als vorher.

Was tun?

Nach meiner Erfahrung ist das Zaubermittel in einer magischen Zwischenzeit ausschliesslich: GEDULD UND AUSHALTEN. Kein Aktivismus, kein Bilanzziehen über alle bisherigen “Erziehungsfehler” :-), keine Veränderung, keine Lösungsvorschläge.

Nur: Begleiten, Rückenstärken, die Haltung “Ich glaube an dich” stärken, immer wieder gut durchatmen, Wissen dass der Spuk schon bald vorbei sein kann, VERTRAUEN.

Wie kannst du die Haltung “Ich glaube an dich” stärken, wenn alles drunter und drüber geht? In dem du dir innerlich immer wieder den Satz sagst: “Ich traue dir zu, dass du mit.... fertig wirst und alles in dir trägst, was du für dein Leben brauchst. Und ich traue MIR DEINE Gefühle zu.”

Sage diesen Satz bei Bedarf und fühle ihn.Falls das Kind dann wieder längere Zeit im neuen Ort/Lebenskontext angekommen ist und die Schwierigkeiten nicht nachlassen, kannst du dann immer noch aktiv werden.

Ich wünsche euch allen, dass ihr die riesige Quelle an Geduld in euch entdeckt, ganz viel Vertrauen und gute letzte Sommerferienwochen,

herzlichst,

eure esthi


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Wochenfokus Woche 29:



"Orientiere dich nach dem stimmigen Gefühl, nicht nach dem, was weh tut."




Achte diese Woche gut auf dein Gefühl: Welche Reaktionen von dir fühlen sich auch nach ein paar Tagen gut an? Bei welchen tut die Erinnerung weh? Oder bei welchen denkst du im Nachhinein, dass du auch anders hättest reagieren können?Meine Erfahrung ist, dass sich Reaktionen, die von meinem Herzen her kamen, sich auch im Nachhinein gut angefühlt hatten. Wie unkonventioneller, desto stimmiger.

Reagierte ich nach meinem Kopf (das waren konditionierte “Aufträge” wie z.B. “Das darf man nicht machen” usw.) kam ein schales Gefühl dazu, manchmal auch ein schmerzhaftes. Reue zum Beispiel. Oder die Scham, dass ich mein Kind verraten hatte.



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Wochenfokus Woche 28:



"Orientiere dich nach dem stimmigen Gefühl, nicht nach dem, was weh tut."




Achte diese Woche gut auf dein Gefühl: Welche Reaktionen von dir fühlen sich auch nach ein paar Tagen gut an? Bei welchen tut die Erinnerung weh? Oder bei welchen denkst du im Nachhinein, dass du auch anders hättest reagieren können?Meine Erfahrung ist, dass sich Reaktionen, die von meinem Herzen her kamen, sich auch im Nachhinein gut angefühlt hatten. Wie unkonventioneller, desto stimmiger.

Reagierte ich nach meinem Kopf (das waren konditionierte “Aufträge” wie z.B. “Das darf man nicht machen” usw.) kam ein schales Gefühl dazu, manchmal auch ein schmerzhaftes. Reue zum Beispiel. Oder die Scham, dass ich mein Kind verraten hatte.



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Wochenfokus Woche 27:

Ein "Nein" ist ein "Ja" zu etwas anderem. (Inbal Kasthan).


Gelingt es dir, das "JA" hinter dem "NEIN" deiner Kinder zu finden? Und findest du auch bei dir "JA's" hinter deinen "NEIN's"?

Es ist so viel einfacher zu spüren, was wir NICHT wollen als das, was wir wirklich wollen.Ich glaube, das ist auch so etwas, was zum Lebensweg gehört. Immer und immer herauszufinden, was wir wollen und was stimmig für uns ist. Und zwar JETZT. Und alles ändert sich wieder und wieder. Und so lernen wir uns auf unserer Reise immer besser kennen.Auch ein "Nein" oder "Ja" von deinem Kind gilt für den Moment. Morgen kann schon wieder alles anders sein.

Es ist und bleibt einfach spannend, das Leben!



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Wochenfokus Woche 26:


Lege für die nächsten Tage deine „Rotstiftbrille“ ab und setze dir die „Grünstiftbrille“ auf.

Was gefällt dir am Kind? Was läuft prima? Nimm dein Kind wieder einmal ohne eure schwierigen Themen wahr.